Donnerstag, 10. September 2009
Audi R8 Spyder
Sonnenschein in Süddeutschland – da hält es auch den Audi R8 Spyder nicht mehr in der Garage. Der Oben-ohne-R8 ist einer der Audi-Stars der IAA 2009 und steht für 156.400 Euro in den Preislisten.
Der Audi R8 Spyder – der Superstar auf dem IAA-Messestand der Ingolstädter. Eigentlich sollte der Oben-ohne-R8 erst am 14. September 2009 sein Mützchen lüften – diversen Internet-Blogs war diese Wartezeit aber zu lang. Sie stellten vier Bilder ins Netz. Gut für uns.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass der Audi R8 Spyder optisch keine Überraschungen bietet und die Frage, welcher Motor denn zum Start hinter den Spyder-Sitzen knurrt. Es ist der bärige 5.2 FSI mit 525 PS. Ein ganz heißes V10-Eisen mit Quattro-Pflichtantrieb also. Das optisch deutlich dezenter daherkommt, als das Coupé. Verantwortlich dafür sind vor allem die fehlenden silbernen "Sideblades", unter denen beim R8 mit Deckel die seitlichen Lufteinlässe versteckt sind. Das kann man schade finden. Oder sich auf das maximale Drehmoment von 530 Newtonmeter freuen. Understatement ist alles. Und bei 4,1 Sekunden von null auf 100 km/h und 313 Sachen Spitze fragt eh keiner nach dem bisschen Seiten-Schminke. Und dann sind da ja noch die Voll-LED-Scheinwerfer, mit denen der Spyder die Fahrbahn ausleuchtet. Noch Fragen? Klar. Was kostet der Spaß? 156.400 Euro. Mindestens. Das V10-Coupé ist ab 142.400 Euro zu haben. Wer soll das bezahlen? Keine Antwort aus Ingolstadt. Ein paar Geheimnisse will einfach niemand vorab enthüllen.
Und hier noch ein neuer Spyshot des R8 Spyders!
Der Audi R8 Spyder – der Superstar auf dem IAA-Messestand der Ingolstädter. Eigentlich sollte der Oben-ohne-R8 erst am 14. September 2009 sein Mützchen lüften – diversen Internet-Blogs war diese Wartezeit aber zu lang. Sie stellten vier Bilder ins Netz. Gut für uns.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass der Audi R8 Spyder optisch keine Überraschungen bietet und die Frage, welcher Motor denn zum Start hinter den Spyder-Sitzen knurrt. Es ist der bärige 5.2 FSI mit 525 PS. Ein ganz heißes V10-Eisen mit Quattro-Pflichtantrieb also. Das optisch deutlich dezenter daherkommt, als das Coupé. Verantwortlich dafür sind vor allem die fehlenden silbernen "Sideblades", unter denen beim R8 mit Deckel die seitlichen Lufteinlässe versteckt sind. Das kann man schade finden. Oder sich auf das maximale Drehmoment von 530 Newtonmeter freuen. Understatement ist alles. Und bei 4,1 Sekunden von null auf 100 km/h und 313 Sachen Spitze fragt eh keiner nach dem bisschen Seiten-Schminke. Und dann sind da ja noch die Voll-LED-Scheinwerfer, mit denen der Spyder die Fahrbahn ausleuchtet. Noch Fragen? Klar. Was kostet der Spaß? 156.400 Euro. Mindestens. Das V10-Coupé ist ab 142.400 Euro zu haben. Wer soll das bezahlen? Keine Antwort aus Ingolstadt. Ein paar Geheimnisse will einfach niemand vorab enthüllen.
Und hier noch ein neuer Spyshot des R8 Spyders!
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BMW Vision Efficient Dynamics
BMW zeigt auf der IAA in Frankfurt einen 356 PS starken Hybrid-Renner, der nur 99 Gramm CO2 auf die Umwelt-Waage bringt. Möglich macht es die Kombination aus Elektromotoren und Diesel-Aggregat.
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Mercedes SLS AMG
Der neue deutsche Superstar
Der legendäre Flügeltürer ist wieder da. Mercedes SLS: ein Supersportwagen nach historischem Vorbild, für 177.310 Euro. Wer jetzt über Preis und Verbrauch diskutiert, hat nichts verstanden.
Der legendäre Flügeltürer ist wieder da. Mercedes SLS: ein Supersportwagen nach historischem Vorbild, für 177.310 Euro. Wer jetzt über Preis und Verbrauch diskutiert, hat nichts verstanden.
Der "neue" Ur-Quattro
Der Plan war zu schön, um Bestand zu haben. Zur 100-Jahr-Feier im Juli wollte Audi mit einem Show-Car namens Anniversario (Geburtstag) Vergangenheit und Zukunft auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Doch in letzter Minute wurde das gute Stück auf Eis gelegt. Die Begründung: zu sportlich, zu wenig umweltbezogen, zu sehr auf Retro getrimmt. Selbst die Kritiker des Projekts können sich nicht der Faszination entziehen, die schon im Stand und ganz ohne Soundtrack vom Anniversario ausgeht. Kein Wunder, nahmen doch die Ingenieure mit diesem Coupé jenen roten Faden wieder auf, den Audi 1991 mit dem Produktionsende des Ur-Quattro verloren hatte. Weil die Kombination aus knackiger Optik, Super-Technik und noch erschwinglichem Preis heute so aktuell ist wie damals, soll der Hingucker schon 2010 zum 30-Jahre Quattro-Jubiläum eine zweite Chance erhalten.
Basis für den Audi Anniversario ist ein A5 Coupé
Der Ur-Quattro war ein auf die Schnelle zusammengemixter Cocktail aus VW-Iltis (Allradantrieb), Audi 80 (Bodengruppe) und Audi 200 (Fünfzylinder-Turbo). Auch der Anniversario wurde nicht komplett neu entwickelt. Als Basis dient ein entkerntes und entblättertes A5 Coupé – kürzer, breiter, flacher, böser, bulliger. Das Resultat ist kein RS5 im Kampfanzug, sondern ein aggressiv proportionierter Sportwagen mit gekappten Überhängen und eckigen Kotflügelverbreiterungen. Windschutzscheibe, Dachhaut und Türen haben Bestand, der große Rest wurde vom Designteam Egger & Sielaff nachgeschärft. Zu den markantesten Stilelementen gehören die fetten Radhäuser im Look des S1 Rallye-Quattro, die pastellfarbigen Räder nach Art des Sport Quattro und die vier Ringe an den Türen, die wir ebenso wie die Schriftzüge an den hinteren Seitenfenstern vom Ur-Quattro kennen.
Dünnglas und Polycarbonat – sogar die Scheiben müssen abspecken
Leichtbau hat oberste Priorität: Die hintere Sitzanlage gibt es nur als Extra, die Scheiben bestehen aus Dünnglas und Polycarbonat, die Anbauteile aus Kunststoff oder Leichtmetall. Das Zielgewicht liegt bei 1400 Kilo. Zum Anniversario-Paket gehören 19- oder 20-Zoll-Räder, Keramikbremse, ein neu konzipiertes Aerokit mit aktivem Heckspoiler, größere Lufteinlässe mit beweglichen Jalousien, breitere Schweller mit zusätzlicher Bremsenkühlung hinten sowie Dynamiklenkung, Magnetic-ride-Fahrwerk und Quattro-Sportdifferenzial.
Offene Motorenfrage
Zu den Motoren: Der neue V8 passt unter die Haube, aber nicht in die Zeit. Ein V6-Biturbo liegt demnächst im Audi-Teileregal bereit, doch mit dem schweren 425-PS-Aggregat wäre das Leichtgewicht fast schon übermotorisiert. Ebenfalls in Diskussion ist ein doppelt aufgeladener 2,0-Liter-Vierzylinder mit gut 300 PS . Als heimlicher Liebling von Herz und Verstand gilt jedoch der kernige 2,5-Liter-Fünfzylinder aus dem TT RS . Hier stimmt die Querverbindung zum Original: fünf Töpfe, Aufladung, Leistung satt mit etwa 375 PS. Dazu gibt's als Zeichen der Zeit Direkteinspritzung , ein knackiges Doppelkupplungsgetriebe und das allerneueste Mildhybridmodul. Preislich dürfte die Reinkarnation des Ur-Quattro irgendwo zwischen S5 und R8 liegen. Doch das ist nur der Anfang, denn vom Anniversario soll es schon bald diverse Evolutionsstufen geben – darunter ein DTM-Derivat für die Straße und einen Power-Hybrid, der circa 30 km weit rein elektrisch fahren kann. Vorsprung durch Technik eben.
Basis für den Audi Anniversario ist ein A5 CoupéDer Ur-Quattro war ein auf die Schnelle zusammengemixter Cocktail aus VW-Iltis (Allradantrieb), Audi 80 (Bodengruppe) und Audi 200 (Fünfzylinder-Turbo). Auch der Anniversario wurde nicht komplett neu entwickelt. Als Basis dient ein entkerntes und entblättertes A5 Coupé – kürzer, breiter, flacher, böser, bulliger. Das Resultat ist kein RS5 im Kampfanzug, sondern ein aggressiv proportionierter Sportwagen mit gekappten Überhängen und eckigen Kotflügelverbreiterungen. Windschutzscheibe, Dachhaut und Türen haben Bestand, der große Rest wurde vom Designteam Egger & Sielaff nachgeschärft. Zu den markantesten Stilelementen gehören die fetten Radhäuser im Look des S1 Rallye-Quattro, die pastellfarbigen Räder nach Art des Sport Quattro und die vier Ringe an den Türen, die wir ebenso wie die Schriftzüge an den hinteren Seitenfenstern vom Ur-Quattro kennen.
Dünnglas und Polycarbonat – sogar die Scheiben müssen abspecken
Leichtbau hat oberste Priorität: Die hintere Sitzanlage gibt es nur als Extra, die Scheiben bestehen aus Dünnglas und Polycarbonat, die Anbauteile aus Kunststoff oder Leichtmetall. Das Zielgewicht liegt bei 1400 Kilo. Zum Anniversario-Paket gehören 19- oder 20-Zoll-Räder, Keramikbremse, ein neu konzipiertes Aerokit mit aktivem Heckspoiler, größere Lufteinlässe mit beweglichen Jalousien, breitere Schweller mit zusätzlicher Bremsenkühlung hinten sowie Dynamiklenkung, Magnetic-ride-Fahrwerk und Quattro-Sportdifferenzial.
Offene MotorenfrageZu den Motoren: Der neue V8 passt unter die Haube, aber nicht in die Zeit. Ein V6-Biturbo liegt demnächst im Audi-Teileregal bereit, doch mit dem schweren 425-PS-Aggregat wäre das Leichtgewicht fast schon übermotorisiert. Ebenfalls in Diskussion ist ein doppelt aufgeladener 2,0-Liter-Vierzylinder mit gut 300 PS . Als heimlicher Liebling von Herz und Verstand gilt jedoch der kernige 2,5-Liter-Fünfzylinder aus dem TT RS . Hier stimmt die Querverbindung zum Original: fünf Töpfe, Aufladung, Leistung satt mit etwa 375 PS. Dazu gibt's als Zeichen der Zeit Direkteinspritzung , ein knackiges Doppelkupplungsgetriebe und das allerneueste Mildhybridmodul. Preislich dürfte die Reinkarnation des Ur-Quattro irgendwo zwischen S5 und R8 liegen. Doch das ist nur der Anfang, denn vom Anniversario soll es schon bald diverse Evolutionsstufen geben – darunter ein DTM-Derivat für die Straße und einen Power-Hybrid, der circa 30 km weit rein elektrisch fahren kann. Vorsprung durch Technik eben.
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