Dienstag, 28. April 2009

Königseder Porsche Carrera GT

Satte 612 PS und 334 km/h Spitze – Motortuning hat der Porsche Carrera GT nicht nötig. Das dachte sich auch Tuner Königseder und verpasste dem Supersportler ein scharfes Aerodynamik-Kit.2003 stellte Porsche den kompromislosen Carrera GT in Dienst. Drei Jahre später rollten die letzten Exemplare in Leipzig vom Band. Insgesamt wurden laut Porsche inklusive aller Vorserien-Typen 1282 Carrera GT gebaut – alle mit dem 612 PS starken V10-Sauger an Bord, der ganz ohne Tuning 590 Newtonmeter maximales Drehmoment auf den Antrieb stemmt. Die österreichische Tuning-Manufaktur Königseder belässt es beim aktuell vorgestellten Carrera GT exakt bei dieser Leistung und legt ihr Hauptaugenmerk auf die Aerodynamik des 334 km/h schnellen Boliden. Mit neu gestalteter Front, ausgestellten Schwellerleisten und einem riesigen Heckflügel verpasst Königseder dem stärksten Serien-Porsche eine teuflische Optik. Der Tuner modifiziert zusätzlich den schon ab Werk verbauten Diffusor und deaktiviert den serienmäßig ausfahrbaren Heckspoiler.Neue Aerodynamik, neuer Auspuff
Eine weitere wesentliche Änderung nehmen die Österreicher an der Auspuffanlage vor. Die 612 PS werden fortan mit lautem Gebrüll in die Umwelt entlassen. Das bewährte Porsche-Fahrwerk, die Keramikbremse und die Rad-Reifen-Kombination übernimmt Königseder aus der Serie. Der Aerodynamik-Bausatz made by Königseder kostet 27.240 Euro. Quelle Autobild.de

Bugatti Veyron Sondermodelle

Bugatti wird 100 Jahre alt. Die Volkswagen-Tochter läutete die Feierlichkeiten am Comer See ein – mit gleich vier Sondermodellen auf dem Concorso D'Eleganza Villa d'Este 2009.Ein Autobauer wie Bugatti feiert seinen Hundertsten nicht an einem Tag. Bei so einem Jubiläum wird natürlich das ganze Jahr vor sich hinzelebriert. Einen perfekten Rahmen bot am Wochenende der 80. Concorso D'Eleganza Villa d'Este, wo sich die Reichen und Schönen dieser Welt feiern und das eine oder andere automobile Sammlerstück als Investition mitnehmen. Bugatti hat reichlich Auswahl mit an den Comer See gerollt. Als Reminiszenz an goldene Rennsportzeiten in der 20er- und 30er-Jahren hat die VW-Tochter gleich vier Veyron-Sondermodelle aufgelegt, die den Bugatti Type 35 Grand Prix zitieren sollen. Rein optisch, wohlgemerkt – denn die mittlerweile serienmäßigen 1001 PS waren damals ohne Raketenantrieb mehr als utopisch.Farben originalgetreu nachgemischt
Angelehnt an den erfolgreichen Boliden der Vergangenheit, fuhren die vier Veyron in den Farben Rot für Italien, Grün für England, Blau für Frankreich und Weiß für Deutschland vor. Der Aufwand ist dabei – wie in dieser Preisklasse üblich – nicht von schlechten Eltern: Die Farben der vier Jubiläums-Veyron wurden originalgetreu nachgemischt, auch die Innenausstattung erstrahlt im Farbton wie das Cockpit im "Patenmodell". So ist jedes der Fahrzeuge ein Unikat. Preise nennt Bugatti nicht, zum Basistarif von 1,3 Millionen Euro dürfte aber noch mal ein hübsches Sümmchen dazukommen. Quelle Autobild.de