Dienstag, 21. April 2009

BMW 335i von Racing Dynamics

Die Mutter residiert im italienischen Mailand, die deutsche Tochter in Aachen. Tuner Racing Dynamics kurbelt den Sechszylinder im BMW 335i auf biestige 450 PS. Den bösen Blick gibt es gleich dazu.Ganz frisch hat BMW-Spezialist Racing Dynamics ein Leistungs-Upgrade für das BMW 335i Coupé zusammengerührt. Der Twin-Turbo-geladene Reihensechzylinder erfährt Änderungen am Motormanagement und erhält einen größeren Ladeluftkühler. Außerdem beinhaltet das "R35s" genannte Leistungskit verstärkte Kolben und einen zusätzlichen Ölkühler. Die Leistung des ursprünglich 306 PS starken Sechzylinder steigt so auf 390 PS, das maximale Drehmoment auf 520 Newtonmeter. Für Exportkunden sattelt Racing Dynamics noch einmal 20 Pferde obendrauf und liefert den "kleinen M3" mit 410 PS aus. Derart aufgeputscht sollten die ab Werk gemessenen 5,5 Sekunden auf Tempo 100 deutlich unterboten werden. Ob gleichzeitig die bekannte 250-km/h-Sperre entriegelt wird, war in Aachener nicht zu erfahren.Das R35sp-Kit packt bis zu 450 PS hinter die BMW-Niere
Mit der Performance-Stufe "R35sp" bietet der Tuner dann die ultimative Power für den BMW 335i. Hier kommen eine Spezial-Kurbelwelle, Spezial-Pleuel und ein Garrett-Abgasturbo zum Einsatz. Der Hubraum des Dreiliter-R6 wird auf 3,5-Liter aufgebohrt. Die Folge: Die Leistung steigt von 306 auf 450 PS, das Drehmoment legt auf 570 Newtonmeter zu. Optisch halten sich die Aachener an die Devise "weniger ist mehr": Eine geänderte Front mit nach innen gerückten Nebelleuchten muss reichen. Das angriffslustige Gesicht wird durch einen vierflutigen Endschalldämpfer in puncto Sound unterstützt. Die sehr spezielle Optik samt Leistungssteigerung auf 390 PS ist für 19.000 Euro zu haben. Die 410 PS starke Exportvariante belastet die Börse mit satten 23.000 Euro. Der Preis für die dritte Ausbaustufe R35sp steht noch nicht fest. Quelle Autobild.de

DTM-Präsentation 2009

Qualmende Reifen, heulende Motoren und 210.000 begeisterte Fans: Die DTM hat sich und ihre Anhänger mit einer großen Party auf der Düsseldorfer Königsallee auf die Saison 2009 eingestimmt – allerdings zum letzten Mal.Knapp vier Wochen vor dem DTM-Saisonauftakt 2009 auf dem Hockenheimring präsentierte sich das Deutsche Tourenwagen Masters seinen Fans in Düsseldorf. Die offizielle neue Zuschauer-Bestmarke bescherte der DTM einen perfekten Abschied aus der NRW-Landeshauptstadt. Nach insgesamt vier Gastspielen auf der "Kö" wird es im nächsten Jahr in Düsseldorf keine Saison-Eröffnung mehr geben. Als neue Austragungsorte sind Frankfurt und München im Gespräch. Auf der offiziellen Auftakt-Pressekonferenz im Meilenwerk erschien das komplette 19-köpfige Fahrerfeld, angeführt vom aktuellen DTM-Champion Timo Scheider (Audi). "Ich freu mich riesig auf die Saison, denn erstmals starte ich nicht als Jäger, sondern Gejagter. Ich will natürlich meinen Titel verteidigen und Audi zum dritten Mal in Folge zum Siegerauto machen", sagte Scheider über die zehnte DTM-Saison seit der Wiederbelebung der DTM im Jahr 2000. Ein dritter Erfolg der Ingolstädter in Folge wäre ein Novum in der Serie. Neben Scheider fahren auch der zweimalige DTM-Champion Mattias Ekström (S), Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen (DK) und Martin Tomczyk (D) mit dem neuen Audi A4 DTM.

Schumacher will aufs Podium – Di Resta will den Titel
Einer, der nach wie vor bei den Fans in der Gunst ganz oben steht, ist Ralf Schumacher. Der ehemalige Formel-1- und Mercedes-Benz-Pilot geht in seine zweite DTM-Saison und hat sich viel vorgenommen: "Natürlich bin ich über Nacht nicht zum perfekten DTM-Fahrer geworden, aber ich möchte Punkte sammeln. Sollte auch ein Podium dabei herausspringen, wäre das klasse". Mit Schumacher erhalten auch der Ex-DTM-Champion Gary Paffett (GB), Bruno Spengler (CDN) und Paul di Resta die aktuelle C-Klasse des Jahrgangs 2009. Der Schotte will unbedingt den Titel.Acht Sternenkrieger gegen elf Audi-Piloten
Das Fahrerfeld setzt sich aus elf Audi-Piloten und acht Mercedes-Benz-Fahrern zusammen. Deutschland ist mit sieben Startern vor Großbritannien mit sechs Piloten stärkste Nation. Ihr DTM-Debüt.in diesem Jahr geben der Däne Christian Bakkerud und Johannes Seidlitz (D), beide für Audi. Mit Susie Stoddart (Mercedes-Benz) und Katherine Legge (Audi) kämpfen auch zwei Damen um Punkte. Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich sagte zur kommenden Saison: "Unser Ziel ist es natürlich, den Titel zu verteidigen. Zum dritten Mal in Folge zu gewinnen ist unser Traum. Auch Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef, ist für die Saison gut gerüstet: "Unsere C-Klasse wird fit sein für den Kampf um den Titel. Ich freue mich auf einen grandiosen Auftakt in Hockenheim".

Kleine DTM-Regelkunde 2009
Das Reglement der DTM wurde optimiert. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde der Zeitplan für die DTM an den Rennwochenenden gestrafft. So findet das halbstündige Roll-out nun am späten Freitagnachmittag statt. Am Samstag folgt das Qualifying ab 13:35 Uhr auf ein zweieinhalbstündiges Freies Training am Vormittag. Ab diesem Jahr besteht das "Shoot-out"-Qualifying zur Ermittlung der Startplätze für das DTM-Rennen aus vier statt wie bisher aus drei Durchgängen. Nach der ersten 14-minütigen Session kommen die schnellsten 14 Piloten in den nächsten Durchgang. Im zweiten Durchgang haben die verbleibenden Teilnehmer zehn Minuten Zeit, um sich für den dritten zu qualifizieren, der neun Minuten dauert. Nach diesem Durchgang machen die vier schnellsten Fahrer die Verteilung der ersten vier Startplätze unter sich aus. Beim vierten Durchgang darf jeder Fahrer nur eine gezeitete Runde absolvieren. Zwischen dem dritten und dem vierten Durchgang herrschen Parc-fermé-Bestimmungen: Nachtanken und Reifenwechsel sind verboten. Die DTM-Kommission hat für die Saison 2009 folgende Minimumgewichte beschlossen: Fahrzeuge der Generation 2009: 1.050 Kilogramm, der Generation 2008: 1.030 Kilogramm und der Generation 2007: 1.010 Kilogramm. Quelle Autobild.de