Freitag, 6. März 2009

Porsche 911 GT3: Genfer Auto-Salon

435 PS, 312 km/h, 4,1 Sekunden auf 100: Der Porsche 911 GT3 geht noch stärker und dynamischer in die nächste Runde. Solvente Kunden können sich im März 2009 auf dem Genfer Salon Appetit holen.
Mit dem GT3 setzt Porsche der neuen 911er-Baureihe die sportliche Krone auf. Es gilt das übliche Zuffenhauser Grundprizip: noch mehr Power, noch mehr Fahrdynamik, noch höherer Grundpreis. Auf dem Genfer Salon 2009 feiert der Straßensportler mit Rennambitionen seine Premiere, bevor er ab Mai einem sehr exklusiven Kundenkreis den täglichen Adrenalinkick geben wird. Allein der Grundpreis von 116.947 Euro sorgt dafür, dass der GT3 nicht allzu häufig die linke Autobahnspur dominiert. 435 PS kitzelt Porsche aus dem Sechszylinder-Saugmotor, ein Plus von 20 PS gegenüber dem Vorgängermodell. Der Hubraum wuchs um 200 Kubikzentimeter auf 3,8 Liter, künftig sind nicht nur die Einlass-, sondern erstmals auch die Auslassnockenwellen nach dem VarioCam-System verstellbar. Gerade bei mittleren Drehzahlen soll der Motor noch einmal giftiger auf Gasbefehle reagieren. Das schlägt sich auch in den Fahrleistungen nieder: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolviert der GT3 raketengleich in 4,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 312 km/h.Rosskur auch für das Porsche Stability Management PSM: Es wurde noch mal sportlicher abgestimmt. Dabei lassen sich stufenweise die Querdynamikregelung Stability Control und die Traction Control abschalten, um Driftkönigen auf der Rennstrecke die nötige Freiheit zu lassen. Gezielte Eingriffe in die Aerodynamik lassen den Anpressdruck laut Porsche mehr als doppelt so stark wie beim Vorgängermodell ausfallen. Das aktive PASM-Fahrwerk geht dabei zugunsten des Handlings im Sportmodus noch etwas direkter zu Werke, soll aber im Normalmodus ordentlichen Alltagskomfort garantieren. Optisch erkennt der Fachmann den neuen GT3 an Bi-Xenon-Hauptscheinwerfern, LED-Heckleuchten und veränderten Luftein- und -auslässen. Neue, leichtere Räder mit Zentralverschluss und UHP-Bereifung (Ultra High Performance) samt Reifendruckkontrollsystem runden das Highspeed-Paket ab.Mit der Leistung wuchs auch der Durchmesser der Bremsscheiben, auf Wunsch gibt es die sündhaft teure Keramikbremse. Wer seinen GT3 häufiger über die Rennstrecke schubst, kann zur neuen dynamischen Motorlagerung PADM (Porsche Active Drivetrain Mount) greifen. Das System erkennt den Renneinsatz und verhärtet die normalerweise elastische Motorlagerung. So sollen auf der Rundstrecke bei der Kurvenhatz störende Massenimpulse durch den Motor entfallen. Ebenfalls neu ist das auf Wunsch lieferbare Liftsystem für die Vorderachse, mit der die Bodenfreiheit zum Befahren von unebenem Fahrbahnbelag oder steilen Einfahrten auf Knopfdruck um 30 Millimeter angehoben werden kann.
quelle autobild.de

AC Schnitzer ACS7

"Das neue Modell ist der wohl dynamischste 7er aller Zeiten, weshalb wir die Grundlinie nur behutsam verändert haben. Dennoch setzen unsere Anbauteile wichtige Akzente und arbeiten gezielt die sportlichen Charaktereigenschaften der Limousine heraus.", erläutert AC Schnitzer Chefdesigner Michele ViandanteWie alle Anbauteile bei AC Schnitzer besteht sie aus besonders strapazierfähigem und passgenauem PU RIM. Behutsam und doch markant fiel auch das Sporttraining für die Flanken aus: „Das Ensemble hat schließlich wie aus einem Guss zu wirken und nicht wie eine Kombination aus Trainingsanzugshose und edlem Sakko“, so Viandante. Die AC Schnitzer Seitenschwelleraufsätze betonen den Radstand des Fahrzeugs und ziehen es optisch in die Länge, wodurch sich eine deutlich geducktere Linie ergibt. Im letzten Drittel in Richtung Heck streben sie leicht nach oben und in die Breite, sodass sie das Auto gleichzeitig muskulöser wirken lassen.Kein Bluff, schließlich hat der neue 7er in jeder Version reichlich Power unter der Haube, auch wenn die Musik am Heck spielt. Die Optik der AC Schnitzer Endrohre zeigt sich ebenso markant wie der Klang: Jeweils zwei Abgaskanäle sind in einer leicht abgerundeten, verchromten Trapezblende zusammengefasst – individueller geht es kaum. Das wäre der sportlichen Attribute jedoch noch längst nicht genug. Zwischen dem Auspuff hat Michele Viandante ein weiteres Spoilerelement, das mit seiner Diffusoroptik Dynamik pur symbolisiert. Fehlen nur noch der dezente Kofferraumspoiler und der Dachheckspoiler. AC Schnitzer weiß eben, wie man eine Limousine noch sportlicher zeichnet, ohne ihr die Eleganz zu rauben.Den finalen Touch schließlich gibt der Geschmack des Kunden: Er darf beim neuen 7er zwischen zahlreichen aufregenden AC Schnitzer Leichtmetallrädern wählen. Zwei besonders stimmige Beispiele: Die Leichtbaufelge Typ V mit ihrem klaren, transparenten Fünfspeichendesign, die auf dem neuen 7er ihre Weltpremiere in 22" feiert und auch für X5 und X6 zur Verfügung steht. Oder das Multispeichen-Design Typ VII, das ebenfalls in 22 Zoll erhältlich ist. Beide Versionen beweisen nicht nur echte Größe, sondern stellen eine perfekt ausgewogene Mischung aus Sportlichkeit und Eleganz dar. Eine Charakteristik, die somit sinnbildlich für das gesamte Fahrzeug steht.