Dienstag, 9. Dezember 2008

Noch mehr bilder vom neuen Audi R8 V10

Audi R8 V10 5.2 FSI

Der R8 V10 ist ein Auto für diejenigen, denen ein R8 4.2 FSI quattro nicht radikal genug ist. Nicht umsonst schlägt das Zehnzylinderherz nahezu baugleich auch im GT3 – dem Modell, das Audi für den Kundensport entwickelt hat und das auf der Motorshow in Essen vorgestellt wurde. Im Serien-V10 leistet der direkt einspritzende 5.2 FSI quattro 525 PS, das maximale Drehmoment beträgt 530 Nm. Bei einem Gewicht von 1620 kg muss jedes PS nur 3,095 kg bewegen, die spezifische Leistung beträgt 100,9 PS pro Liter Hubraum. Das führt zu entsprechenden Fahrleistungen: Den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h schafft der allradgetriebene R8 V10 in 3,9 Sekunden, mit der sequenziell schaltenden R-tronic stürmt der Supersportwagen bereits 8,1 Sekunden später über die 200 km/h-Marke. Der Vortrieb endet bei 316 km/h. Als Verbrauch nennt Audi 13,7 Liter. Das sind nur 0,1 Liter mehr als der kleineren Bruder verbraucht.Noch stärker als beim V8-Modell wurde der Top-R8 auf maximale Performance getrimmt und soll Querbeschleunigungen bis 1,2 g erlauben. Zum Beispiel kommen Radaufhängungen an doppelten Aluminium-Querlenkern , wie sie auch im Rennsport verwendet werden, zum Einsatz. Serienmäßig rollt der R8 V10 auf speziell designten 19-Zoll Felgen mit Reifen der Dimension 235/35 vorne und 295/30 hinten. Ab Werk ist ebenfalls das Audi magnetic ride an Bord – eine Technik, die die Charakteristik des Fahrwerks innerhalb von Millisekunden an die Straße und den Piloten anpasst. Für gute Verzögerungswerte wurden innen belüftete und gelochte Scheibenbremsen verbaut, optional ist die Keramik-Bremsanlage lieferbar, deren Scheiben 9 kg leichter als die Stahlversionen sind und die bis zu 300.000 Kilometer halten sollen.Auch optisch unterscheidet sich der Top-R8 von der bisherigen V8-Variante: Die vorderen Lufteinlässe sind ebenso wie die Lippe der Frontschürze hochglänzend lackiert. Statt vier hat der neue R8 nur zwei Querstreben. Dafür glänzen die Stege des Singleframe-Grill mit einer Chromauflage. Die seitlichen Lufteinlässe, die sogenannten Sideblades, sind weiter augestellt, die Schweller markanter und breiter gestaltet und die Entlüftungsabdeckung am Heckfenster schimmert in matter Aluoptik. Ab 100 km/h fährt am Heck ein Spoiler selbsttätig aus. Hochglänzendes schwarz dominiert die Rückansicht, die Heckleuchten sind ebenfalls dunkel eingefärbt. Auch in den hinteren Lüftungsöffnungen sitzen nur zwei Querstreben, zwei ovale Auspuffendrohre sind in die Heckschürze integriert. Audi nutzt als Lichtquelle Leuchtdioden für Abblend-, Fern- und Tagfahrlicht. In jedem Scheinwerfer sind insgesamt 54 LEDs eingebaut. Im Innenraum will Audi Rennsportatmoshäre mit Luxus kombinieren. Schaltknauf und Instrumente tragen rote Ringe, die Pedale sind in Aluminium-Optik gehalten und auch die Wippen der optionalen R tronic schimmern metallisch kühl. Feinnappa Lederbezüge zählen ebenso zur Serienausstattung wie Fahrerinformationssystem, Navigationssytem plus, Bang & Olufsen Soundsystem und die Klimaautomatik.Zu haben ist der R8 V10 im zweiten Quartal 2009. Wer den Traum Wirklichkeit werden lassen will, muss wenigstens 142.400 Euro überweisen.