Premiere für den neuen Polo. Zwei Varianten werden sich im Rampenlicht drehen: der geräumige Fünftürer und der dynamisch-coupéhafte Dreitürer mit deutlich flacherer Dachlinie. Beide Modelle stehen ab Mai 2009 bei den Händlern – ausstattungsbereinigt zu fast unveränderten Preisen. 2010 folgt der Cross Polo im Offroad-Look – wieder nur mit Vorderradantrieb – sowie für bestimmte Märkte die Polo-Limousine. Am Van-Konzept auf Polo-Basis, das wohl erst 2011 in Serie geht, wird noch letzte Hand angelegt. Die fünfte Polo-Generation ist in Bezug auf Anmutung, Ausstattung und Funktionalität ein Golf im Miniformat. Das gilt auch für die Wertigkeit des variablen Innenraums, der neue Qualitätsmaßstäbe in dieser Klasse setzen will. Karosserie und Fahrwerk werden auf bestehender Basis weiterentwickelt – es handelt sich hier also noch nicht um den völlig neuen Modulbaukasten für die Konzern-Fahrzeuge mit Quermotor, der erst 2011 eingeführt wird. Aus dem Golf bekannt sind die neuen Assistenzsysteme, die auch im Polo Einzug finden sollen. Dazu gehören die automatische Einparkhilfe, das große Touchscreen-Navi mit Rückfahrkamera, das adaptive Kurvenlicht, der Spurhalteassistent und die variable Dämpferkennung.
Ein ganz wichtiges Extra ist das Siebengang-Doppelkupplungs-Getriebe. Es ersetzt die Automatik, ist in Verbindung mit drei verschiedenen Motorisierungen lieferbar (85, 90, 105 PS) und lässt sich auch mit dem BlueMotion-Paket kombinieren. Während der Polo GTI erst 2010 an den Start rollt, dürfte der besonders sparsame BlueMotion-Diesel schon im Frühsommer 2009 verfügbar sein. Als Antriebsquelle ist ein 1,2-Liter-Dreizylinder vorgesehen, der 75 PS und 180 Nm mobilisiert. Der Mix-Verbrauch der BlueMotion-Ausführung soll bei nur 3,5 Litern liegen, die CO2-Emission 89 g/km betragen. Zum BlueMotion-Paket gehören neben Leichtlaufreifen, diversen Aerodynamik-Maßnahmen, der Hochschaltanzeige und einer längeren Getriebeübersetzung erstmals auch eine Start-Stopp-Automatik, ein System zur Bremsenergie-Rückgewinnung und eine größere Starter-Speicher-Batterie. In Verbindung mit einem Speicherkat wird die NOX-Emission praktisch neutralisiert. Damit hat VW für das nächste Diesel-Umweltthema, das auf uns zukommt, gleich zwei sofort verfügbare Alternativen parat: den Speicherkat für kleine Autos und die Harnstoffzugabe (Adblue) für größere Modelle. Die Motoren im Detail: • 1,2-Liter-Dreizylinder, 60 und 70 PS • 1,4-Liter-Vierzylynder, 85 PS • 1,4-Liter-TSI, 105 PS • 1,4-Liter-TSI GTI, 170 PS • 1,6-Liter-TDI, 70 PS • 1,6-Liter-TDI, 90 PS • 1,6-Liter-TDI, 105 PS.
Source: AutoBild, Auto Express
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